Pfannenberg unterstützt Hamburger Sozialinitiativen

Der Hamburger Elektronikspezialist Pfannenberg widmet sich zu Weihnachten fernab vom Tagesgeschäft anderen Menschen und spendet je 7.500 Euro an die Stiftung Klingelknopf und das Kinderhaus Kunterbunt.

Hamburg, 17. Dezember 2014. Der Mittelständler Pfannenberg hat es sich zur guten Tradition gemacht, zu Weihnachten diejenigen zu unterstützen, die sich tagtäglich für ihre Mitmenschen einsetzen. Insgesamt 15.000 Euro spendete das Unternehmen an die Hamburger Stiftung Klingelknopf und das Kinderhaus Kunterbunt. „Beide Einrichtungen leisten Hervorragendes und wir freuen uns, ihre Arbeit durch einen finanziellen Beitrag unterstützen zu können“, sagt Thomas Günther von Pfannenberg. Bei der Auswahl sei es dem Unternehmen besonders wichtig gewesen, kleinere lokale Projekte und Initiativen zu fördern.

Ein Scheck, der Vieles möglich macht.

Die erste Übergabe von 7.500 Euro fand bereits am 8.12. in den Räumen der Stiftung Klingelknopf statt. Klingelknopf hilft Menschen mit Neurofibromatose – eine bislang nicht heilbare genetisch bedingte Erkrankung, bei der sich meist gutartige Tumore und Wucherungen auf der Haut und am Nervensystem bilden. Die Betroffenen sind in der Bewältigung ihres Alltags teilweise stark eingeschränkt. Für Anschaffungen, die Ihnen das Leben vereinfachen könnten, fehlt häufig Geld. „Mit der Spende können wir zum Beispiel ein erblindetes Kind mit einem Blindenhund oder einem Sprachcomputer unterstützen“, freut sich Ingrid Heinsen, Vorstand der Stiftung und selbst Betroffene.

Die zweite Spende kommt dem Kinderhaus Kunterbunt zugute, das Kinder mit und ohne Behinderung gemeinsam betreut. Damit leistet Kunterbunt einen wichtigen Beitrag zur Inklusion. Am 15.12. übergab Torsten Gnädinger von Pfannenberg den Scheck über 7.500 Euro. Es ist bereits das dritte Jahr in Folge, dass Pfannenberg diese Einrichtung mit einer Geldspende unterstützt. „In unserer Fertigung in Hamburg beschäftigen wir rund 30 Angestellte mit Behinderung. Deshalb ist es für uns nur konsequent, gerade zu Weihnachten auch andere Projekte in diesem Bereich zu fördern“, erklärt Gnädinger. Das Kinderhaus Kunterbunt ist derzeit noch in einer alten Villa in Bergedorf beheimatet – muss aber zum Jahresanfang 2016 das Gebäude für eine Sanierung verlassen und hat bisher noch keine neue Bleibe gefunden. „Das Kinderhaus ist eine wichtige Institution in Bergedorf, die unbedingt erhalten bleiben muss. Wir werden das Kinderhaus bei der Suche nach neuen Räumlichkeiten unterstützen und hoffen, dass ein so innovatives Konzept bestehen bleibt“, so Gnädinger.

Über die Einrichtungen:

Das Kinderhaus Kunterbunt in Bergedorf liegt in einer Villa am Hamburger Stadtrand. Hier werden seit über 20 Jahren rund 30 Schützlinge – davon drei Kinder mit Behinderung – von vier erfahrenen Erzieherinnen betreut. Möglich ist diese Form der Integration von klein auf durch die aktive Mitarbeit der Eltern im Trägerverein, durch ein Team von engagierten Erzieherinnen – und durch Geldspenden. Weitere Informationen zum Kinderhaus Kunterbunt in Bergedorf.

Die Stiftung Klingelknopf aus Hamburg ist eine Einrichtung, die sich ausschließlich um Kinder und Jugendliche sowie deren Angehörige kümmert, die von der Krankheit Neurofibromatose (kurz NF) betroffen sind. 2003 gegründet, gehört sie zu den kleinsten Stiftungen Deutschlands, die sich ausschließlich durch Spenden finanziert und doch schon viel erreicht hat. Hinter den beiden Gründern und Vorsitzenden steht ein engagiertes, kleines Team von Ehrenamtlichen, die sich mit viel Leidenschaft für die Stiftung einsetzen. Unbürokratisch und „persönlich zugeschnitten“ sind die Hilfeleistungen für die Betroffenen. Weitere Informationen zur Stiftung Klingelknopf.