F-GAS and Dichtheitsprüfung

F-Gas und Dichtheitsprüfung.

Die ursprüngliche EU-Verordnung über bestimmte fluorierte Treibhausgase, erlassen im Jahr 2006, wurde ersetzt durch eine neue Verordnung, erlassen im Jahr 2014 und in Kraft getreten am 01. Januar 2015. Diese stärkt die existierenden Maßnahmen und führt eine Reihe weitreichender Änderungen ein:

• Begrenzung der Menge der wichtigsten F-Gase, die innerhalb der EU ab dem Jahr 2015 verkauft werden dürfen und schrittweise Reduzierung derselben bis zu einem Fünftel des Jahresumsatzes 2014 im Jahr 2030. Diese Maßnahme gilt als wesentlicher Treiber auf dem Weg zu klimafreundlicheren Technologien;

• Verbot der Nutzung von F-Gasen bei vielen neuen Gerätschaften, für die weniger schädliche Alternativen bereits vielfach vorhanden sind, wie etwa Kühlschränke in Haushalten und Supermärkten, Klimaanlagen, Schäume und Aerosole;

• Vermeidung der Emission von F-Gasen bei bestehenden Gerätschaften durch verpflichtende Prüfungen, fachkundige Wartung und Rückgewinnung von Gasen am Ende ihrer Lebensdauer.

Diese Maßnahmen bauen auf den erfolgreichen Ausstieg aus ozonabbauenden Stoffen, der in der EU bereits 10 Jahre vor dem international vereinbarten Zeitpunkt erreicht wurde, und machen sich diesen zunutze. Dank der neuen F-Gas-Verordnung werden die F-Gas-Emissionen der EU im Jahr 2030 im Vergleich mit den Werten des Jahres 2014 um zwei Drittel reduziert sein. Eine ambitionierte, aber zu relativ geringen Kosten erreichbare Reduktion, da für viele Produkte und Gerätschaften, die heute häufig noch F-Gase verwenden, klimafreundliche Alternativen erhältlich sind.

Während die neue Verordnung die ursprüngliche Verordnung aus dem Jahr 2006 aufhebt, bleiben die 10 Durchführungsvorschriften der ursprünglichen Verordnung in Kraft und finden Anwendung bis zur Verabschiedung neuer Gesetze.

Die Kommission bietet Leitfäden für Anwender und Techniker in den Bereichen Kühltechnik, Klimatechnik und Wärmepumpen sowie ein FAQ-Dokument für Unternehmen, die im Zuge der neuen Verordnung berichtspflichtig sind (EU Nr. 517 / 2014).

Da die Grenzwerte für die Verpflichtungen im Rahmen der neuen Verordnung in CO2- Äquivalenten angegeben werden, hilft ein Rechenprogramm bei der Umrechnung von Tonnen CO2-Äquivalent in metrische Tonnen.

Die Prüfungen, die mehr Sicherheit geben.

Um die einwandfreie Funktion von Rückkühl­anlagen zu gewährleisten und um Maschinenausfällen effektiv vorzubeugen, können wir bei Ihren Systemen eine fachgerechte Dichtigkeitsprüfung unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben durchführen.

Unsere Servicetechniker sind für diese Arbeit zertifiziert nach Kategorie I Artikel (EG) Nr. 842/2008, (EG) Nr. 303/2008 § 5 der Chemikalien-Klimaschutzverordnung.

Leistungen:

  • Kontrollen von Kälteanlagen auf Dichtheit und mögliche Schäden durch Vibrationen, Korrosion oder Alterungsermüdung durch qualifiziertes Personal. Dokumentation in Bezug auf relevante Vorschriften.
  • Berücksichtigung gesetzlicher Vorgaben; alle 12 Monate ab 3 kg Kältemittelinhalt erforderlich gemäß EG-Verordnung 303/2008.

Nutzen:

  • Vorbeugung vor Maschinenausfall durch Kältemittelverlust.
  • Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften.
  • kann mit der Gerätewartung kombiniert werden.
  • gesicherte Anlagenverfügbarkeit.

Inspektionsfrequenz bei Dichtheitsprüfungen

Gasmenge Mindestfrequenz Mindestfrequenz bei eingebautem Lecksucher
System mit GWP < 5 Tonnen CO2 nicht erforderlich nicht erforderlich
System mit GWP => 5 und < 50 Tonnen CO2 1 x alle 12 Monate 1 x alle 24 Monate
System mit GWP => 50 und < 500 Tonnen CO2 2 x alle 12 Monate 1 x alle 24 Monate
System mit GWP => 500 Tonnen CO2 4 x alle 12 Monate 2 x alle 24 Monate

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