Pfannenberg macht Sicherheit sichtbar

Neue systematische Planungsmethode „Pfannenberg 3D-Coverage“ schafft Planungssicherheit bei Projektierung von Signalisierungslösungen

Hamburg, 26. Januar 2017. Elektrotechnikspezialist Pfannenberg hat mit „Pfannenberg 3D-Coverage“ als erster Hersteller eine systematische Planungsmethode für die effektive Leistung von akustischen und optischen Signalgebern im Raum vorgestellt. Durch 3D-Coverage erhalten Planungs- und Sicherheitsverantwortliche eine verlässliche Aussage über die Größe des von Signalgebern tatsächlich abgedeckten Bereichs. Die Methode bietet sicheren Schutz vor Fehldimensionierung, zuverlässige Einhaltung der industriellen Normen und Vorschriften sowie höchste Kosten- und Energieeffizienz.

Auf Basis dieser neuen Kenngröße hat das Unternehmen auch das Planungstool Pfannenberg Sizing Software (PSS) stark überarbeitet, sodass Anwender noch leichter die optimale Signalisierungslösung finden können. Mit der lösungsorientierten Beratung von Pfannenberg sind sie in der Lage, ihre Wettbewerbsfähigkeit durch effektivere Planung, größere Maschinenverfügbarkeit und niedrigeres Unfallrisiko deutlich zu erhöhen.

Mark Egbers, Industry Group Manager Infrastructure bei Pfannenberg, kommentiert: „Die Wahrnehmung von akustischen Signalen wird maßgeblich von der Raumsituation mit ihrem Störschallpegel bestimmt. Wer für die Planung sicherer Signalisierungslösungen verantwortlich ist, braucht Gewissheit über den tatsächlich abgedeckten Signalisierungsbereich. Herkömmliche Angaben auf technischen Datenblättern vieler Hersteller erlauben keinen Rückschluss auf die tatsächliche Produktleistung im Raum. 3D-Coverage stellt diese anschaulich dar und hilft, eine sichere Lösung zu erreichen, die Auswahl der richtigen Produkte zu treffen und durch korrekte Dimensionierung Kosten zu sparen.“

Leistung im Raum veranschaulicht

Mit der innovativen Planungsmethode macht Pfannenberg 3D-Coverage die tatsächliche Leistung von Signalgebern im Raum unter den realen Umgebungsbedingungen der Applikation und Alarmierungsart sichtbar und vergleichbar. Sie erlaubt beispielsweise das Ermitteln des Signalisierungsbereiches von akustischen Signalgebern unter Berücksichtigung von Störschall dB(A) und unter Signalton (z.B. DIN-Ton) sowie einem Offset von ∆10 dB(A) in Bezug auf die Höhe, Breite und Länge des signalisierten Raumes. Für optische Signalgeber wird die Leistung entsprechend der Anwendungsarten Informieren, Warnen und Alarmieren angegeben.

Effektivität bei Ernstfall entscheidend

Normen und Vorschriften verlangen in vielen sicherheitsrelevanten Bereichen den Einsatz von optischen und/oder akustischen Signalgebern, z.B. in der Brand- und Gasalarmierung sowie der Arbeitsplatz- und Maschinensicherheit. Je größer die sicherheitsrelevante Funktion eines Signalgebers in der Anwendung ist, desto wichtiger ist der tatsächlich abgedeckte Signalisierungsbereich. Insbesondere in der Alarmierung kann dieser von entscheidender, teils sogar lebenswichtiger Bedeutung sein. Da es heute mit der zunehmenden Reizüberflutung aufgrund der Vielzahl an Betriebssignalen am Arbeitsplatz für Mitarbeiter aber immer schwieriger wird, Alarmsignale klar wahrzunehmen und korrekt einzuordnen, wird die sorgfältige Auswahl der Signalisierungslösung noch wichtiger.

Kernproblem adressiert

Bislang gibt es in Deutschland keine konkreten Vorgaben hinsichtlich der Effizienz von Signalisierungslösungen. Da sich Signalgeber auf den ersten Blick sehr ähneln und die entsprechenden Produktdatenblätter in der Regel zu wenig Orientierung bieten, wird der Anschaffungspreis in vielen Fällen zum wichtigsten Auswahlkriterium – mit riskanten Folgen. In vielen Fällen werden ungeeignete Signalgeber verbaut, um den unkonkret formulierten Mindestanforderungen nachzukommen. Das hat häufig Unterdimensionierungen zur Folge, die ein Sicherheitsrisiko darstellen, oder Überdimensionierungen, die unnötige Mehrkosten verursachen. Die Gefahr dabei: Erst im Ernstfall stellt sich heraus, dass die Leistung der Signalgeber nicht ausreichend ist. Damit riskieren die verantwortlichen Betreiber sowohl die Gesundheit ihrer Mitarbeiter als auch kostspielige Schäden an Gebäuden, Maschinen, Anlagen und Prozessen.

Neue Version der Pfannenberg Sizing Software (PSS)

Um das neue 3D-Coverage-Konzept optimal zu unterstützen, wurde das erprobte, kostenlose und bedienerfreundliche Online-Planungstool PSS erweitert. Es berechnet nicht nur individuelle Werte, sondern liefert auch sofort eine qualifizierte Empfehlung für die optimalen Signalgeräte sowie deren Positionierung. Unter Berücksichtigung individueller Umgebungsbedingungen können Anwender so teure Über- sowie gefährliche Unterdimensionierungen bereits in der Planungsphase oder bei Überprüfung der Auslegung vermeiden.