Praxisbeispiel 2: Optische Leistung im Raum.

Die zur Lichterzeugung eingesetzten Technologien haben einen erheblichen Einfluss auf die Reichweite und Wahrnehmung optischer Signale. 3D-Coverage zeigt die Unterschiede.

BLITZLEUCHTE LEISTUNG HAUBENFARBE RAUM LxWxH 3D-COVERAGE
Wettbewerber LED 120 cd clear 7 x 7 x 3 m 147 m³
PYRA® M (Xenon) 118 cd clear 23 x 18 x 10 m 4140 m³

Alarmierendes Beispiel.

In der Signal­technologie werden vorwiegend die Signalfarben rot, orange, gelb, grün, blau und klar verwendet. Das Spektrum der Anwendungsarten umfasst:

  1. Alarmieren.
  2. Warnen mit hoher Priorität.
  3. Warnen mit niedriger Priorität.
  4. Informieren.

In den Bereichen „Alarmieren“ und „Warnen“ müssen Lichtsignale unter allen Umständen zuverlässig erfasst werden. Im Vorteil sind hier Signalgeber, die eine größtmögliche Reichweite und Wahrnehmbarkeit bieten.

Aufgrund ihrer idealen Vergleichbarkeit wurde für dieses Beispiel die Signalfarbe „klar“ gewählt.

Xenon vs. LED.

Welchen Unterschied die eingesetzte Technologie macht, zeigt der Vergleich einer Xenon-Blitzleuchte mit einer LED-Blitzleuchte bei gleicher Stromaufnahme. Neben der messtechnischen Reichweite spielen auch die Abstrahlcharakteristik und die Wahrnehmbarkeit eine große Rolle.

Klarer Sieger: Xenon.

Die 3D-Coverage Werte belegen eine überlegene Reichweite und Wahrnehmbarkeit für die XenonTechnologie. Der Grund: Die XenonBlitzleuchte verfügt über einen extrem kurzen, aber sehr intensiven Impuls mit einem Peakwert von durchaus über 100.000 cd. Der Lichtimpuls einer LED-Blitzleuchte ist länger, erreicht aber nur einen Wert von etwa 400 cd.

Als Punktstrahler sendet die XenonBlitzleuchte zudem ihr Lichtsignal gleichförmig in alle Richtungen aus, während die LED-Blitzleuchte nur annähernd eine omnidirektionale Charakteristik aufweist.