Praxisbeispiel 1: Akustische Leistung im Raum.

Die Wahrnehmbarkeit von akustischen Signalgebern unterliegt vielen Einflüssen. Besonders zu beachten sind die Störschallpegel vor Ort. 3D-Coverage zeigt, warum.

SCHALLGEBERSTÖRSCHALLLÄNGEBREITEHÖHE3D-COVERAGE
Pfannenberg
PA 1 100 dB(A)
65 dB29 m25 m29 m21.025 m³
70 dB16 m14 m16 m3.584 m³
75 dB9 m8 m9 m648 m³
80 dB5 m4,5 m5 m113 m³
85 dB3 m2,5 m3 m23 m³

Sicherheitsfaktor Störschall.

Neben konstruktionsbedingten Merkmalen und eingesetzten Technologien zur Signalerzeugung wird die Wahrnehmung von Schallgebern maßgeblich von der Raumsituation mit ihrem Störschallpegel bestimmt. Hier gilt es, mit genauen Pegelwerten zu planen.

Das nebenstehende Beispiel illustriert, welche Auswirkung bereits eine Differenz von 10 dB(A) Störschall auf die Größe des Signalisierungsbereichs eines akustischen Signalgebers mit einer nominalen Leistung von 100 dB(A) besitzt. Zur Veranschaulichung dient eine Alarmierungssituation mit einem Störschallpegel von 75 dB(A) bzw. 85 dB(A).

Die 3D-Coverage Werte zeigen: Die Größe des abgedeckten Bereiches reduziert sich deutlich mit steigendem Störschallpegel. Werden in der Planung zu niedrige Werte angesetzt, bedeutet dies in der Folge eine Gefahr für die sich im Raum befindenden Personen.