Planung mit Sicherheit.

Optimale Dimensionierung garantiert.

Jeder Schritt im Prozess birgt die Gefahr von Planungsfehlern. Von unkonkreten Anforderungen und unklaren Umgebungsbedingungen bis hin zu mangelhaften Daten über die tatsächliche Produktleistung. Die 3D-Coverage hilft, Fehler zu vermeiden und eine optimale Lösung zu erreichen.

1. Anforderungen definieren

Eine Reihe gesetzlicher Normen beeinflusst die Planung von Signalisierungslösungen. Oft aber nur oberflächlich.

So verlangen z. B. die Vorschriften der EU-Maschinenrichtlinie lediglich, dass Maschinenhersteller geeignete Maßnahmen zur Minimierung von Risiken beim Maschinenbetrieb ergreifen. Konkrete Anforderungen an die Leistung von Signalgebern werden nicht gestellt. Hier sind die Hersteller verantwortlich dafür, Signalgeber einzusetzen, die einen ausreichend großen Bereich abdecken und deren Signale sicher wahrgenommen werden.

Die 3D Coverage zeigt für jeden Signalgeber die Größe des abgedeckten Signalisierungsbereiches und hilft, die optimale Lösung zu finden.

Im Bereich der Brandalarmierung werden konkrete Anforderungen an die Leistung von Signalgebern gestellt. Richtlinien wie z. B. die EN 54-23 verlangen zudem die Betrachtung von Signalisierungsräumen – nicht zuletzt um Unterdimensionierungen zu verhindern. Auslegungen auf Basis der 3D-Coverage-Werte schützen vor Fehldimensionierung, denn sie geben Aufschluss über die optimale Anzahl an Signalgebern.

2. Umgebungsbedingungen berücksichtigen

Ob Brand- oder Gasalarmierung, ob Maschinensicherheit oder Sicherheit am Arbeitsplatz: die Planung jeder Signalisierungslösung erfordert die Betrachtung des Umfelds und der Gefahren vor Ort.

Wo befinden sich Menschen? Welchen Einflüssen und Risiken sind sie ausgesetzt? Welche Objektbesonderheiten liegen vor? Die Beantwortung dieser Fragen ist unerlässlich, denn die Lösung muss sicherstellen, dass die Alarmsignale von den Menschen vor Ort garantiert wahrgenommen werden können.

In vielen Fällen herrscht jedoch Unklarheit über die an der Applikation existierenden Umgebungsbedingungen. Werden etwa zu geringe Störschallpegel angenommen, führt dies zwangsläufig dazu, dass Signaltöne nicht oder nur unzureichend zu hören sind.

Die 3D-Coverage hilft, Umgebungsbedingungen bei der Planung von Anfang an zu berücksichtigen.

3. Produktinformationen abgleichen.

Angaben auf technischen Datenblättern verleiten oft zu unrealistischen Annahmen über die tatsächliche Produktleistung. Detaillierte Werte, zum Beispiel über die Abstrahlcharakteristik bei bestimmten Schalldruckpegeln, werden im Rahmen der Gerätezulassung ermittelt und sollten daher beim jeweiligen Hersteller abgefragt werden.

Mit der 3D-Coverage bietet Pfannenberg transparente und konkrete Informationen über die Leistung im Raum – unter Berücksichtigung definierter Umgebungsbedingungen. So wird sichergestellt, dass akustische und optische Signale wahrgenommen werden können.

4. Optimale Dimensionierung sicherstellen.

Werden in der Phase der Planung und Projektierung der Signalisierungslösung nicht die konkreten Umgebungsbedingungen wie etwa Störschallpegel und nicht die effektive Leistung der eingesetzten Signalgeber berücksichtigt, sind Fehldimensionierungen unausweichlich. Diese sind gefährlich und bergen auch wirtschaftliche Risiken.

Zu den möglichen Folgen einer Unterdimensionierung, die in erster Linie Gefahr für Menschen und Maschinen bedeutet, gehört neben der Nichtabnahme der Installation der Aufwand für die Neuplanung sowie die Kosten für die fälligen Nachrüstarbeiten, die zudem meist unter hohem Zeitdruck erfolgen müssen. Nicht zuletzt, ist durch Unfälle reduzierte Maschinenverfügbarkeit relevant.

Überdimensionierungen entstehen in der Absicht, mehr Signalgeber als nötig zu installieren, um Nichtabnahmen zu vermeiden. Fachplaner und Facherrichter tragen dabei ein Haftungsrisiko. Sie besitzen eine Beratungspflicht gegenüber ihren Kunden und können im Fall einer Nachprüfung durch den Auftraggeber für die Mehrkosten in Regress genommen werden.